Tja, was soll ich über mich hier schreiben?

 

Wie es sich schon rumgesprochen hat, heiß ich zwar Ralf, aber alle Welt nennt mich Balu. Daran habe ich mich so gewöhnt, dass ich beinahe “komisch”, oder manchmal auch garnicht reagiere, wenn man mich in meiner Freizeit mit normalen Namen anredet.

Ich bin 42 Jahre jung und beschäftige mich mit US-Cars aller Coleur bereits seit den 80er Jahren. Da ich mich generell für Autos jedweder Art seit meinen frühesten Kindertagen interessiere, lege ich mir keine Beschränkungen bezüglich Modelle, Marken, Typen, Baujahre in den Weg. Ich finde, es gibt in allen Dekaden interessante Autos. Man übersieht einfach zu viel Schönheit, wenn man sich selber Schranken in den Weg stellt, oder erst über irgendeinen Tellerrand blicken muss.

Ob nun Concous-Oldtimer, oder Hotrods aus den 20er und 30er Jahren, oder aber “modern muscles”, wie den neuen Challenger, oder 5er Mustang. Truck oder Roadster? Stationwagon, Pickup oder Sportscar? Alle üben ihren ganz eigenen, hoch speziellen Reiz auf mich aus. Natürlich habe auch ich meine ganz persönlichen Vorlieben und Abneigungen. Alleine schon aufgrund meiner Verbundenheit mit der Musik der 50er Jahre liegt es Nahe, dass auch meine automobilen Vorlieben bei den Autos der 30er bis 50er Jahre liegen. Wobei gerade in den 60er Jahren auch richtig schöne Fahrzeuge gebaut wurden, bis dann - aus mir unerfindlichen Gründen - mitte der 70er Jahre die Kreativität der Designer auf der Strecke blieb und - natürlich spreche ich da nur für mich - ein Einheitsbrei aus kantigen Brotkästen entstand, deren äußere Markenidentität man beinahe nur noch vom aufgepappten Badge erkennen konnte, gefolgt von einem japanisch orientierten Design, dass amerikanische Identität beinahe schon bewusst leugnete. Klar, auch in dieser Zeit gab es Fahrzeuge, die durchaus reizvoll sind, aber mich persönlich spricht so richtig erst wieder das modernere Design an, dass wieder eine eigene Aussage hat - auch wenn dazu Retroanleihen bemüht werden mussten.

Obwohl ich mich nun schon so viele Jahre mit diesen Fahrzeugen auseinandersetze, hunderte Zeitschriften und Modelle, sowie dutzende Bücher zu dem Thema besitze, hat es aus unterschiedlichsten Gründen eigentlich nie “gepasst”, dass ich mir endlich meinen eigenen Traum erfüllen konnte.

Kurz nach meinem 40. Geburtstag hat dann mein Daily die Hufe gestreckt und so musste wieder ein neuer Wagen her. Da auch mein Vater in dieser Zeit verstorben ist, wurde mir bewusst, dass es irgendwann “zu spät” sein wird mit meinem Traum und so sollte mein nächster Wagen aus den USA stammen. Nach einiger Recherche im Web bzgl. Ersatzteilversorgung, Bezahlbarkeit, etc. wurde ich dann bei einem 91er Ford Thunderbird fündig, mit dem ich viel Spaß hatte...

Hatte? Nun ja, im vorletzten Winter hab ich das “Vögelchen” einem Audi geopfert. Mir wurde die Vorfahrt genommen und so brauste ich ziemlich ungebremst in die Seite des Audis. Der T-Bird war Geschichte, da ich einen Neuaufbau zu dem Zeitpunkt nicht finanzieren konnte, trotz Zahlungen der Versicherung.

Und nun bin ich wieder auf der Suche. Diesmal soll der Wagen allerdings nicht gleichzeitig Alltagswagen sein, sondern etwas besonderes. Ein Klassiker, den ich nur so ab und an aus der Garage hole.

Welchen? Tja, dass ist dann wieder ein neues Thema. Jeder hat so seinen “absoluten” Favoriten, doch mir fällt es leichter eine persönliche Top20 locker aus dem Handgelenk aufzuschreiben, als beispielsweise eine Top5...mit einer kleinen Einschränkung...in jeder Liste, die ich schreiben würde, ständen 2 Wagen ganz oben.

Zum einen der 1955er Chevrolet Bel Air, vorzugsweise als Convertible oder in der Nomad-Ausführung, zum anderen der 1936er Ford als Convertible oder Roadster. Beiden gemein ist leider der Umstand, dass sie in Preisregionen angesiedelt sind, dass sie wohl noch eine Zeitlang Träume bleiben werden.

Ich werde zwar nicht aufhören, weiter auf eines dieser Ziele hinzuarbeiten, aber bis dahin wird wohl ein anderes US-Car zum neuen Balu’s Mobil erklärt.

Ich tendiere da stark zu einem Modell aus den späteren 60ern, oder frühen 70er Jahren, da man dort noch verdammt viel Auto fürs Geld bekommen kann.
Wenn man sich nicht unbedingt an den aktuell angesagten Modellen orientiert, wie z.B. early Stangs, oder einige Mopars zwischen 68 und 73, ist es durchaus realistisch eine gute, fahr- und vorzeigbare “Basis” für einen 4stelligen Geldbetrag zu finden

Tendenziell geht meine “Reise” gerade in Richtung eines 70-71er Thunderbird, oder aber einen 196X Stationwagon. Mal schauen...ich werde nichts überstürzen, sondern geduldig den Markt beobachten, einige Fahrzeuge anschauen und dann in Ruhe entscheiden...und so ganz nebenbei weiter Lotto spielen ;-)

Bis es soweit ist, fröhne ich meinem Hobby halt weiter durch meine Kamera, viel lesen, besuchen von Meetings und organisieren von Ausfahrten, etc. wo ich dann Profibeifahrer spiele *lach*

..ach ja.. und natürlich mit dieser Page

 

Greets, euer

“Balu”